Aktion Beruf und Leben 50plus

Wir fördern Menschen über 50 in ihrer nachhaltigen beruflichen
Entwicklung

Mehr Rentner, steigende Altersverarmung, Überlastung der Sozialkassen – vor dem Hintergrund des demografischen Wandels steht Deutschland vor gewaltigen Herausforderungen. Die Fakten sind bekannt, die Politik streitet seit Jahren über den richtigen Umgang damit, doch eine große Antwort steht aus. Umso wichtiger, dass es immer mehr kleine Antworten gibt.
Wie zum Beispiel die "Aktion Beruf und Leben 50plus". Die Initiative kämpft gegen Altersarmut und Isolierung, indem sie Menschen über 50 dazu ermutigt, ihr Potenzial und ihre Erfahrung für eine sinnvolle, individuell passgenaue berufliche Orientierung zu nutzen – und so auch gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegen wirkt. „Unsere Gesellschaft hat hier einen riesigen Schatz liegen, der nicht gehoben ist“, sagt Ralf Sange, Gründer und Geschäftsführer der Aktion Beruf und Leben 50plus. „Stattdessen werden ältere Menschen aussortiert und immer häufiger in die Armut entlassen. Dagegen treten wir an.“

Was wir wollen und wer wir sind

Gemeinwohlorientiert verfolgen wir überregional die in der Satzung der „Aktion Beruf und Leben 50plus“ u.a. festgelegten Ziele:

  • Förderung von Projekten, die Innovations-, Modell- oder Pilotcharakter haben für insbesondere Personen 50plus, um deren Altersverarmung entgegen zu wirken und allgemein die Chancen älterer Erwerbsstätiger zu verbessern
  • Informationsveranstaltungen zur beruflichen Orientierung und ehrenamtliche Kompetenzvermittlung zur beruflichen Orientierung für Menschen 50plus
  • Öffentlichkeitsarbeit in Form von Symposien, Seminaren, Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Bildungsangeboten, Pressearbeit, Publikationen etc.

Ralf Sange, Jahrgang 1960, ist Initiator und Geschäftsführer des Sozialunternehmens "Aktion Beruf und Leben 50plus UG" und der Schwester-Initiative > „Gründer 50plus“ . Er ist Social Entrepreneur, Vortrags-Redner und Workshop-Leiter tätig.


Im Jahr 2013 wurde Ralf Sange zum Ashoka-Fellow ernannt. Ashoka ist das weltweit größte Netzwerk von Social Entrepreneurs, deren Ziel es ist, durch unternehmerische Aktivitäten ein gesellschaftliches Problem zu überwinden. Zwei Ashoka-Fellows wurden bereits als Friedensnobelpreisträger ausgezeichnet.

Weitere Anerkennung erhielt Ralf Sange von der Europäischen Kommission (2012: Europäischer Social Entrepreneur für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen) und der König-Baudouin-Stiftung in Brüssel (2014: Soziale Innovation im Alter).

Aktuelle Projekte

  • Die „Aktion Beruf und Leben 50plus“ bietet Workshops für Menschen ab 50 zur Begleitung des Übergangs vom Beruf in die "dritte Lebensphase". Ralf Sange hat als Experte und Fachrefernt beim Runden Tisch „Aktives Altern – Übergänge gestalten“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Arbeitsgruppe "Übergänge gestalten" mitgewirkt. Weitere Einzelheiten zum Workshop finden Sie > hier, die Zusammenfassung der Ziele, Inhalte und Formate des Workshops > hier
  • Die „Aktion Beruf und Leben 50plus“ ist Lizenzpartner der "Stiftung Entrepreneurship", gegründet von Prof. Dr. Günter Faltin und führt überregional Impulsabende für angehende Existenzgründer 50plus durch. Weitere Informationen finden Sie > hier.
  • Die „Aktion Beruf und Leben 50plus“ verweist Menschen ab 50 in beruflichen Umbruchphasen auf Gründer 50plus mit Workshops zur Gründung.
  • Die „Aktion Beruf und Leben 50plus“ arbeitet aktuell an der Entwicklung und Erprobung einer aussagekräftigen und umfassenden Methode zur Ermittlung und Dokumentation von beruflichen und persönlichen Kompetenzen von Menschen 50plus. Hierdurch soll erreicht werden, dass sich berufserfahrene Menschen passgenauer auf ihrem zukünftigen beruflichen Lebensweg orientieren und für die „richtige Richtung" entscheiden können.
  • Die „Aktion Beruf und Leben 50plus“ unterstützt Menschen ab 50 in beruflichen Umbruchphasen durch und Bewerbungstrainings-Coaching (in Vorbereitung).
  • Die „Aktion Beruf und Leben 50plus“ unterstützt die Gemeinwohl-Ökonomie. "Die > Gemeinwohl-Ökonomie etabliert ein ethisches Wirtschaftsmodell. Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens."